Wie ich zum Schreiben kam
Eigentlich wollte ich nie Schriftsteller werden. Ich hatte einfach zu viele Geschichten im Kopf, um sie für mich zu behalten.
Da waren zunächst die Erinnerungen an meine Kindheit in den 60er- und 70er-Jahren. Eine Zeit ohne Internet, Smartphones und Google, dafür mit jeder Menge Lausbubenstreichen, Fantasie und Abenteuern. Daraus entstand mein Buch „Aufgewachsen ohne Internet – Wir hatten ja nichts außer Ideen“.
Dann kam der Jakobsweg. Gemeinsam mit meinem Freund Matthias wanderte ich 670 Kilometer von Lissabon nach Santiago de Compostela. Wind, Regen, müde Beine und unvergessliche Begegnungen lieferten genügend Stoff für mein Buch „Zwei Freunde gegen den Wind“.
Und schließlich sind da meine Enkel Ben und Laura. Ihre Neugier, ihre lustigen Einfälle und unsere gemeinsamen Erlebnisse inspirierten mich zu meiner Kinderbuchreihe „Ben & Laura – Abenteuer mit Opa und Oma“.
Heute schreibe ich, weil es mir Freude macht. Weil ich gerne Menschen zum Lachen bringe, Erinnerungen wachrufe und Geschichten erzähle, in denen man sich manchmal selbst wiederfindet.
Und wenn jemand beim Lesen schmunzelt, habe ich als Autor schon einiges richtig gemacht.
Harry Holzer